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Puma

Puma Logo.svg-800[05.01.2012]

Die Puma AG Rudolf Dassler Sport (Puma) ist ein international tätiger Sportartikelhersteller. Das Unternehmen entstand 1948 durch die Aufteilung der 1924 gegründeten Gebrüder Dassler Schuhfabrik zwischen den Brüdern Rudi und Adi Dassler in Adidas und Puma.

Puma besitzt nur eine einzige Fabrik – in Argentinien!

Puma entwickelt und produziert Schuhe, Textilien und Accessoires. Die Produktpalette von Puma umfasst zahlreiche Sport- und Lifestyle-Artikel. Der Produktschwerpunkt liegt auf Schuhen (52,6% des Gesamtumsatzes) und Textilien (34,8%). Daneben werden zunehmend sportliche Accessoires hergestellt und vertrieben. Das selbst erklärte Ziel ist es, das begehrteste und nachhaltigste Sportlifestyle-Unternehmen zu sein. Außerdem betreibt Puma eigene Filialen, so genannte Concept wie auch Factory Outlet Stores. Seit dem Sommer 2007 hält der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) die Mehrheit der Puma-Anteile.

Unternehmenssitz: Herzogenaurach, Deutschland
Mitarbeiter weltweit: knapp 10.000, davon 1000 in Deutschland
Umsatz: ca. 2,7 Mrd. Euro (2010)
Gewinn: 202,2 Mio. Euro (2010)

Puma hat ca. 350 externe Lieferanten, inklusive Lieferanten von Lizenznehmern. Es existiert ein eigener Hersteller in Argentinien.

Soziale Unternehmensverantwortung

Puma verfügt über einen Verhaltenskodex, der den üblichen Standards entspricht und wurde inzwischen Mitglied bei der Multi-Steakholder-Initiative Fair Labor Association (FLA). Angestoßen durch den 2002 von der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) veranstalteten Sportkongress, wurde 2005 auch ein gemeinsames Pilotprojekt mit Puma in Mittelamerika gestartet. Im November 2006 scheiterte das Projekt, da der Vorstand nicht bereit war, die nötigen Mehrkosten für die Projektverlängerung zu tragen. Das finanzielle Aus des Pilotprojekts zwischen Puma und CCC nährt den Verdacht einer Instrumentalisierung der »Corporate Social Responsibility« (CSR)-Politik für Werbezwecke im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Puma arbeitet in einem Projekt mit der Global Reporting Initiative (GRI) und der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dass die Transparenz innerhalb der Lieferkette verbessern soll. Nach einem Pilotprojekt mit drei Produzenten in Südafrika im Jahr 2006, lernen seit 2010 zwanzig der größten Zulieferer Nachhaltigkeitsberichte zu verfassen. Seit 2009 ist Puma Mitglied der Nachfrageallianz von Cotton Made in Africa – ein Projekt, das afrikanische Bauern dabei unterstützt, ihre Ernteerträge und die Qualität der Baumwolle zu verbessern. In Kooperation mit der Bayerischen Staatsregierung und dem Internationalen Katholischen Missionswerk »missio« ließ Puma in einem Pilotprojekt für die Initiative »Club der guten Hoffnung« anlässlich der WM 2010 in Südafrika 5.000 Fußbälle mit dem Fairtrade Siegel herstellen. Die Fußbälle stammen von Pumas Zulieferer Ali Trading in Pakistan, der für die Aktion von der Fair Labelling Organisations International (FLO) auf die Einhaltung der Kriterien des Fairen Handels überprüft wurde.

 

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Kirsten Clodius
clodius@ci-romero.de

Berndt Hinzmann
hinzmann@inkota.de