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H&M-Produzenten in Bangladesch setzen die Schutzmaßnahmen in ihren Fabriken nur schleppend um

2015 10 13 Evaluation HM Compliance[13.10..2015]

Hunderte von Produzenten von H&M in Bangladesch setzen nur schleppend die Verbesserungsmaßnahmen in ihren Fabriken um, die laut der Inspektionen des 2013 in Kraft getretenen Gebäude- und Brandschutzabkommens ACCORD geboten sind, um die Sicherheit der Arbeiter_innen zu gewährleisten. Dies weist eine Studie der Clean Clothes Campaign (CCC) und weiterer Arbeitsrechtsorganisationen nach. So soll lediglich die Hälfte der Maßnahmen umgesetzt worden sein.

Der Einsturz des Rana Plaza Gebäudes mit 5 Fabriken und 1138 Toten vor rund zweieinhalb Jahren war das größte Unglück in der Geschichte der globalen Textil-Industrie. Rund 200 Bekleidungsunternehmen unterschrieben daraufhin das rechtlich verbindliche Gebäude- und Brandschutzabkommen ACCORD.

Laut Studie der CCC wurden in 32 überprüften H&M-Zulieferfabriken ein Jahr nach der Inspektion in 518 Fällen Mängel bei der baulichen Sicherheit, in 836 Fällen Mängel beim Brandschutz und in 650 Fällen Mängel bei der elektrischen Sicherheit festgestellt. Einige dieser Fabriken besitzen eine so genannte Platin- oder Goldpartnerschaft mit H&M, wonach sie laut H&M besonders hohen Anforderungen an nachhaltige Produktion gerecht werden. H&M wirbt in seinem Nachhaltigkeitsbericht 2014 und auf seiner Webseite damit, alle Maßnahmen zur Gebäude- und Brandschutzsicherheit fristgerecht durchgeführt zu haben.

Bericht: Evaluation of H&M Compliance with Safety Action Plans for Strategic Suppliers in Bangladesh (PDF-Datei)

 

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